<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" version="2.0" xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/"><channel><title><![CDATA[Felix' Blog]]></title><description><![CDATA[Felix auf Reisen - mal mit mal ohne Blockflöte]]></description><link>https://blog.felix-ebinger.de/</link><image><url>https://blog.felix-ebinger.de/favicon.png</url><title>Felix&apos; Blog</title><link>https://blog.felix-ebinger.de/</link></image><generator>Ghost 2.28</generator><lastBuildDate>Tue, 21 Jul 2026 06:45:37 GMT</lastBuildDate><atom:link href="https://blog.felix-ebinger.de/rss/" rel="self" type="application/rss+xml"/><ttl>60</ttl><item><title><![CDATA[Jasper]]></title><description><![CDATA[<!--kg-card-begin: markdown--><p>Heute Morgen hieß es zunächst packen - heute soll es ja mit dem Zug weiter in Richtung Toronto gehen. Das heißt, wir mussten alles, was wir die kommenden drei Tage brauchen werden, in unser Handgepäck verstauen.</p>
<p>Danach ging es mit dem Auto wieder nach Jasper und da schloss sich der</p>]]></description><link>https://blog.felix-ebinger.de/2019/10/19/jasper/</link><guid isPermaLink="false">5dab5b121866fb2dd4c6bf03</guid><category><![CDATA[Kanada 2019]]></category><dc:creator><![CDATA[Felix Ebinger]]></dc:creator><pubDate>Sat, 19 Oct 2019 19:03:59 GMT</pubDate><media:content url="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/Jasper-TheCanadian.JPG" medium="image"/><content:encoded><![CDATA[<!--kg-card-begin: markdown--><img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/Jasper-TheCanadian.JPG" alt="Jasper"><p>Heute Morgen hieß es zunächst packen - heute soll es ja mit dem Zug weiter in Richtung Toronto gehen. Das heißt, wir mussten alles, was wir die kommenden drei Tage brauchen werden, in unser Handgepäck verstauen.</p>
<p>Danach ging es mit dem Auto wieder nach Jasper und da schloss sich der Kreis - dort, wo wir unser erstes Essen in Jasper gegessen hatten, aßen wir heute unser letztes - ein ausführliches Frühstück. Dann fuhren wir in das kleine Stadtmuseum von Jasper. Dort gibt es zum einen eine Dauerausstellung über die Geschichte und Besiedlung des Athabasca-Tals und Jaspers. Die zweite Ausstellung widmete sich der Geschichte der <em>Canadian National Railways</em>, die ihr 100-jähriges Jubiläum feiert.</p>
<p>Gerne hätten wir dort noch ein wenig mehr Zeit verbracht, da der Zug eh etwa eine Stunde verspätet war (und wohl auch bei der Abfahrt sein wird). Da wir aber unser Auto spätestens um halb zwölf abgeben mussten, fuhren wir trotzdem zum Bahnhof, wurden das Auto und unser Gepäck los. Gleichzeitig erfuhren wir, dass wir kein Mittagessen an Bord bekommen würden, weshalb wir bei unserem kleinen Stadtspaziergang an den historischen Gebäuden Jaspers vorbei, noch einen Zwischenstopp beim Bäcker unseres Vertrauens machten.<br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/JasperFirehall.JPG" alt="Jasper"><br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/JasperNationalParInfo.JPG" alt="Jasper"></p>
<p>Wir kamen gerade rechtzeitig zum Bahnhof zurück, um den Zug beim Einfahren zu fotografieren, bevor es jetzt auf die gut 72-stündige Zugfahrt geht.</p>
<!--kg-card-end: markdown-->]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Athabasca-Wasserfälle und das Tal der (mindestens) fünf Seen]]></title><description><![CDATA[<!--kg-card-begin: markdown--><p>Wie es mittlerweile liebgewordene Tradition ist, ging es heute Morgen zunächst wieder nach Jasper hinein, um uns beim Bäcker mit Frühstück und Mittagessen einzudecken. Von dort fuhren wir nochmal auf den Icefields Parkway - wir hatten ja an den Athabasca-Wasserfällen noch ein wenig was nachzuholen. Dieses Mal verließen wir den</p>]]></description><link>https://blog.felix-ebinger.de/2019/10/19/athabasca-wasserfalle-und-das-tal-der-mindestens-funf-seen/</link><guid isPermaLink="false">5dab55261866fb2dd4c6bece</guid><category><![CDATA[Kanada 2019]]></category><dc:creator><![CDATA[Felix Ebinger]]></dc:creator><pubDate>Sat, 19 Oct 2019 05:25:00 GMT</pubDate><media:content url="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/FiveLakes-fifth.JPG" medium="image"/><content:encoded><![CDATA[<!--kg-card-begin: markdown--><img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/FiveLakes-fifth.JPG" alt="Athabasca-Wasserfälle und das Tal der (mindestens) fünf Seen"><p>Wie es mittlerweile liebgewordene Tradition ist, ging es heute Morgen zunächst wieder nach Jasper hinein, um uns beim Bäcker mit Frühstück und Mittagessen einzudecken. Von dort fuhren wir nochmal auf den Icefields Parkway - wir hatten ja an den Athabasca-Wasserfällen noch ein wenig was nachzuholen. Dieses Mal verließen wir den Highway jedoch schnell wieder und fuhren eine Parallelstraße, die sich auf der anderen Seite des Flusses an einem Berghang entlang schlängelt.</p>
<p>An dem Wasserfall angekommen, frühstückten wir - es gibt doch nichts beeindruckenderes als während dem Frühstück dem Wasser zuzuschauen. Und heute war die Sicht und das Licht auch gleich viel besser. Auch wenn der Wasserfall an sich nicht so hoch ist wie viele andere, die wir besucht haben, so ist doch die schiere Menge und Macht des Wassers beeindruckend - vor allem, weil man hier aus verschiedenen Richtungen ganz nah an den Wasserfall herankommt. Außerdem eignet sich der Wasserfall ganz hervorragend für Belichtungsspielereien.<br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/AthabascaFalls-kurz.JPG" alt="Athabasca-Wasserfälle und das Tal der (mindestens) fünf Seen"><br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/AthabascaFalls-lang.JPG" alt="Athabasca-Wasserfälle und das Tal der (mindestens) fünf Seen"></p>
<p>Als wir schon ins Auto gestiegen waren und gerade los wollten, landete plötzlich eine Krähe (in der Hoffnung, dass mich da meine zoologischen Restkenntnisse nicht ganz im Stich lassen...) auf dem Außenspiegel und posierte ein wenig für uns - was wir natürlich prompt zum fotografieren nutzten.<br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/Kr-he.JPG" alt="Athabasca-Wasserfälle und das Tal der (mindestens) fünf Seen"></p>
<p>Danach ging es wieder zurück, bis kurz vor Jasper. Dort wartete eine letzte Wanderung auf uns - um die fünf Seen im Tal der fünf Seen. Der Pfad führte - dafür, dass das angeblich ein Tal sein soll - verdammt viel hoch und runter durch den Wald und an den Seen entlang. Ein weiteres Mysterium wird für mich der Name bleiben - es gibt dort zwar &quot;die&quot; fünf Seen, aber eigentlich waren da noch viel mehr Seen, warum die nicht zählen, ist mir nicht ganz klar.<br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/FiveLakes.JPG" alt="Athabasca-Wasserfälle und das Tal der (mindestens) fünf Seen"></p>
<p>Am späten Nachmittag ging es dann zurück in die Unterkunft - Wanderschuhe und -hose wieder vorzeigbar machen, dass die bis morgen früh trocknen können (Handwäsche ist ganz schön anstrengend!). Danach machten wir noch einen kleinen Spaziergang vor an den Fluss - die tolle Lage unserer Unterkunft wenigstens einmal ein wenig genießen. Gleichzeitig wanderten wir durch die kleinen Straßen zu den einzelnen Hütten.</p>
<p><img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/AthabascaRiver.JPG" alt="Athabasca-Wasserfälle und das Tal der (mindestens) fünf Seen"></p>
<p>Auf dem Weg zum Abendessen, gerade als wir aus dem Ressort rausgefahren sind, läuft im Rückspiegel ein Bär gemütlich über die Straße! Wir haben nochmal versucht ihn näher zu finden, aber da war er schon im Unterholz nur noch hinter den Bäumen zu erspähen. Nach dem kleinen Umweg ging es nochmal in die Brauerei, da hatte uns zu gut geschmeckt - dieses Mal gab es sehr lecker zubereitetes Rind.</p>
<!--kg-card-end: markdown-->]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Die heimtückischen Drei]]></title><description><![CDATA[<!--kg-card-begin: markdown--><p>Zu zweit in einem Queen-Size-Bett zu schlafen hat ganz gut funktioniert, sodass wir uns ausgeschlafen auf den Weg in die Stadt machen. In der altbekannten Bäckerei organisierten wir Frühstück und Mittagessen. Außerdem sammelten wir in dem Informationszentrum noch aktuelle Informationen über Wanderwege und Empfehlungen ein.</p>
<p>Heute ging es zunächst zum</p>]]></description><link>https://blog.felix-ebinger.de/2019/10/18/die-heimtuckischen-drei/</link><guid isPermaLink="false">5da9c9581866fb2dd4c6bbb1</guid><category><![CDATA[Kanada 2019]]></category><dc:creator><![CDATA[Felix Ebinger]]></dc:creator><pubDate>Fri, 18 Oct 2019 04:16:00 GMT</pubDate><media:content url="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/MaligneCanyon.JPG" medium="image"/><content:encoded><![CDATA[<!--kg-card-begin: markdown--><img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/MaligneCanyon.JPG" alt="Die heimtückischen Drei"><p>Zu zweit in einem Queen-Size-Bett zu schlafen hat ganz gut funktioniert, sodass wir uns ausgeschlafen auf den Weg in die Stadt machen. In der altbekannten Bäckerei organisierten wir Frühstück und Mittagessen. Außerdem sammelten wir in dem Informationszentrum noch aktuelle Informationen über Wanderwege und Empfehlungen ein.</p>
<p>Heute ging es zunächst zum <em>Maligne Canyon</em>. Der Canyon, der vom <em>Maligne River</em> durchflossen wird, wird von insgesamt sechs Brücken überspannt. Die sechste Brücke ist ganz unten am Flusslauf, wo sich der Fluss durch einen Wald windet, während die erste und zweite Brücke ganz oben am Canyon sind, wo sich der Fluss dutzende Meter in den Fels gegraben hat.</p>
<p>Den Namen haben Fluss und Schlucht von einem belgischen Mönch, der einst große Probleme damit hatte, den Fluss mit seinem Pferd zu durchqueren. Er soll den Fluss als &quot;maligne&quot; beschrieben haben - ein französisches Wort, dass im Englischen wohl am besten mit &quot;wicked&quot; und im Deutschen mit &quot;heimtückisch&quot; übersetzt wird.</p>
<p>Auch wenn die meisten Wanderwegbeschreibungen erst an der fünften Brücke beginnen und dann den Canyon nach oben laufen, wollten wir uns das untere Stück nicht entgehen lassen und haben bereits an der sechsten Brücke geparkt und dort zunächst gefrühstück. Frisch gestärkt folgten wir einem wunderschönen Weg in der Morgensonne durch den Wald am Fluss entlang.<br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/MaligneCanyon-sechste.JPG" alt="Die heimtückischen Drei"></p>
<p>Am Wegrand auf dem Weg zur fünften Brücke gibt es immer wieder Quellen, bei denen Wasser quasi aus dem Fels direkt unter dem Weg in einer schier unfassbaren Menge herauskommt. Wie wir später erfahren sollten, liegt das an einem der größten unterirdischen Fluss-Systeme der Welt. Das Wasser versickert im <em>Medicine Lake</em> ein gutes Stück nördlich des Canyons im Fels. Dieser Fels ist quasi ein Schweizer Käse und transportiert das Wasser bis in den Canyon hinein. Dort gibt es ganz viele Stellen, an denen das Wasser aus dem Felsen gedrückt wird. Je nach Wasserstand des Sees und damit auch des Flusssystems sind unterschiedlich viele Quellen unterschiedlich stark aktiv.</p>
<p>Ab der fünften Brücke verengt sich das Flussbett zunehmend und wird zu einem Canyon. Die Wege werden steiler und, da es die letzten Tage relativ warm war und auch geregnet hat, matschig-rutschig. In der Schlucht konnten wir wieder viele kleinere Wasserfälle beobachten. Eine Besonderheit dieser Schlucht sind die ganzen Quellen aus den Felsen auf verschiedensten Höhen - zwischen unten direkt über dem Wasser und ganz oben als größerer oder kleinerer Wasserfall ist alles dabei.<br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/MaligneCanyon-Quelle-Wasserfall.JPG" alt="Die heimtückischen Drei"><br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/MaligneCanyon-Quelle-Vorhang.JPG" alt="Die heimtückischen Drei"></p>
<p>Ab der vierten Brücke wurde der Weg wieder besser und der Canyon gleichzeitig immer tiefer. Immer wieder gab es tolle Felsformationen zu bestaunen. An der dritten Brücke trafen wir auf eine Schulklasse - deren Lehrer wöllte ich nicht sein, so wie die die rutschigen Wege runtergesprungen und gerannt sind, hätte ich echt Panik bekommen, was da alles passieren kann. Wir waren ganz froh, dass wir an der Brücke auf sie trafen und nicht an einer schmalen Wegstelle, aber so konnten wir während die an uns vorbeistürmten einfach in Ruhe den Wasserfall fotografieren.<br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/MaligneCanyon-Fels.JPG" alt="Die heimtückischen Drei"><br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/MaligneCanyon-dritte.JPG" alt="Die heimtückischen Drei"></p>
<p>Die zweite Brücke spannt sich über eine mehr 50m tiefe Stelle der Schlucht - total beeindruckend, wie tief sich das Wasser eingegraben hat! An der ersten Brücke - quasi dem Anfang des Canyons - konnte man schön den Wasserfall beobachten und wie sich das Wasser in den Felsen fräst.<br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/MaligneCanyon-erste.JPG" alt="Die heimtückischen Drei"></p>
<p>Dann ging es über einen kürzeren Weg oben am Berghang zurück, so wollten wir die ganzen Flusswindungen und matschigen Stellen im Canyon vermeiden. Dabei haben wir aber festgestellt, dass das zunächst ein Panoramaweg mit toller Aussicht auf Jasper und den Hausberg, den Whistler, ist. Der Rest des Weges ging zwar zum Teil steil aber wunderschön durch den Wald zurück, bevor wir das letzte Stück noch unten am Fluss entlang liefen.</p>
<p><img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/MaligneCanyon-Panorama.JPG" alt="Die heimtückischen Drei"></p>
<p>Mit dem Auto fuhre wir den Canyon entlang wieder hoch und weiter bis zum <em>Medicine Lake</em>. Dieser war ziemlich trocken, es sah eher nach einem Fluss in einem riesigen Flussbett aus, aber bei der Schneeschmelze ist der See wohl voll. Da es mit der Sonne schön warm war, setzten wir uns sogar außen auf die Picknickbank und genossen unser Mittagessen.<br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/MedicineLake.JPG" alt="Die heimtückischen Drei"></p>
<p>Danach ging die Fahrt am See entlang weiter Richtung <em>Maligne Lake</em>. Auf dem Weg hatten wir viel Glück, erst posierte ein Bergziegenbock gemütlich auf der Straße und ein wenig später sahen wir dann zwei Moose - eine Elchart - beim Kampf am Straßenrand.<br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/MedicineLake-Ziege.JPG" alt="Die heimtückischen Drei"><br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/MedicineLake-Mooses.JPG" alt="Die heimtückischen Drei"></p>
<p>Am <em>Maligne Lake</em> machten wir eine kleine Rundwanderung durch den verscchneiten Wald zum <em>Moose Lake</em> (Elch-See), der vor allem als Wasserquelle für Wildtiere bekannt ist. Aber Wildtiere beobachten war wortwörtlich ein kalter, da der See zugefroren war und somit natürlich keine allzu gute Wasserquelle abgab.<br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/MooseLake.JPG" alt="Die heimtückischen Drei"></p>
<p>Von dort wanderten wir zurück zum Maligne Lake, genossen die Ruhe und Stille am Ufer und die Aussicht auf das andere Ufer und die Berge, bevor wir zurück in die Stadt gefahren sind. Auf dem Weg begegneten wir wieder der Bock - dieses Mal hatter er sogar seine Familie dabei. In der Gaststätte der lokalen Brauerei haben wir einen köstlichen Elch-Hackbraten gegessen und das Spiel der Kansas City Chiefs geschaut.</p>
<!--kg-card-end: markdown-->]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Eis- und Wasserfälle]]></title><description><![CDATA[<!--kg-card-begin: markdown--><p>Nach dem Frühstück ging es zunächst mit dem Auto wieder zurück zu den Bow-Gletscher-Fällen. Auf dem Weg dorthin sind wir zunächst über eine schöne Aussicht auf den Snowbird Glacier gestolpert.<br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/Snowbird-Gletscher.JPG" alt="Snowbird-Gletscher"></p>
<p>Ausgangspunkt der Wanderung war eine hübsche Lodge am Bow-See - leider hatte die aber schon am Montag Saisonende und wir</p>]]></description><link>https://blog.felix-ebinger.de/2019/10/17/eis-und-wasserfalle/</link><guid isPermaLink="false">5da9c9a71866fb2dd4c6bbbb</guid><category><![CDATA[Kanada 2019]]></category><dc:creator><![CDATA[Felix Ebinger]]></dc:creator><pubDate>Thu, 17 Oct 2019 05:32:00 GMT</pubDate><media:content url="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/BowGlacier-Titel.JPG" medium="image"/><content:encoded><![CDATA[<!--kg-card-begin: markdown--><img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/BowGlacier-Titel.JPG" alt="Eis- und Wasserfälle"><p>Nach dem Frühstück ging es zunächst mit dem Auto wieder zurück zu den Bow-Gletscher-Fällen. Auf dem Weg dorthin sind wir zunächst über eine schöne Aussicht auf den Snowbird Glacier gestolpert.<br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/Snowbird-Gletscher.JPG" alt="Eis- und Wasserfälle"></p>
<p>Ausgangspunkt der Wanderung war eine hübsche Lodge am Bow-See - leider hatte die aber schon am Montag Saisonende und wir hätten die Unterkunft erst am Dienstag gebraucht. Wir wanderten am Ufer des Bow-Sees entlang bis zur Mündung des Flusses, der vom Gletscher kommt. Zu der Jahreszeit war sowohl der Mündungsbereich als auch das Flussbett überwiegend wasserfrei. So wanderten wir - laut Karte mitten durch das Wasser - den teilweise gefrorenen Fluss entlang.<br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/BowGlacier-Flussbett.JPG" alt="Eis- und Wasserfälle"></p>
<p>So folgten wir dem Fluss bis zu einem Schluchteingang, bzw. aus Sicht des Flusses natürlich dem Ausgang der Schlucht.<br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/BowGlacier-Schlucht-Eingang.JPG" alt="Eis- und Wasserfälle"></p>
<p>Auf uns dagegen wartete eine steile und abenteuerliche Treppe, die uns über die Schlucht brachte. Bevor wir die Treppe in Angriff nahmen, zogen wir unsere Schuhketten wieder an. Auf halbem Weg nach oben gab es einen tollen Blick in die Schlucht hinein.<br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/BowGlacier-Treppe.JPG" alt="Eis- und Wasserfälle"><br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/BowGlacier-Schlucht-oben.JPG" alt="Eis- und Wasserfälle"></p>
<p>Folgt man dem Pfad weiter, steht man plötzlich auf einer Moräne und hat eine großartige Aussicht auf die vereisten Wasserfälle. Schaut man genau hin, so erkennt man, dass an manchen Stellen mitten im Eis der Fels sichtbar ist und dort noch Wasser hinabstürzt.<br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/BowGlacier-Panorama.JPG" alt="Eis- und Wasserfälle"><br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/BowGlacier-Mor-ne.JPG" alt="Eis- und Wasserfälle"></p>
<p>Folgt man einem Trampelpfad in das Tal hinein, so kommt man den vereisten Fällen immer näher und erkennt immer mehr Details. Während Papa irgendwann genug hatte, bin ich noch 12m höher geklettert und stand schließlich auf der Höhe der gefrorenen Zunge des Wasserfalls.<br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/BowGlacier-Falls-Details.JPG" alt="Eis- und Wasserfälle"></p>
<p>Danach wanderten wir den gleichen Weg wieder zurück - bis auf die Treppen war das alles auch sehr entspannt. Zu den zum Teil sehr unebenen und sehr großen Stufen kam nun hinzu, dass die Treppe matschig-rutschig wurde. Unten angekommen ging es zum Auto. Vor dem Mittagessen hatten wir noch eine Kleinigkeit vor. Der <em>Mistaya Canyon</em> lag direkt an unserem Weg und ist ein gut zugänglicher und beeindruckend tiefer Canyon.</p>
<p>Zum Mittagessen ging es dann nochmal zu dem Ressort, in dem wir übernachtet hatten. Von dort ging es nun weiter in Richtung Jasper. Unterwegs stoppten wir noch an einigen Aussichtspunkten, bevor wir schließlich bei den <em>Sunwapta Falls</em> ankamen. Oberhalb der Wasserfälle liegt eine malerische Insel, bevor sich das Wasser in die Tiefe stürzt.<br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/SunwaptaFalls-Insel.JPG" alt="Eis- und Wasserfälle"></p>
<p>Die Sunwapta-Waserfälle bestehen aus einem oberen und einem unteren Wasserfall, jeweils mit mehreren Stufen. Die meisten Stufen waren besser zu beobachten als zu fotografieren - was aber weder unsere Freude an den Wasserfällen noch am Wasserfälle-Fotografieren minderte.<br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/SunwaptaFalls-oben.JPG" alt="Eis- und Wasserfälle"><br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/SunwaptaFalls-unten.JPG" alt="Eis- und Wasserfälle"></p>
<p>Auch wenn es schon am Dämmern war, machten wir doch noch einen Zwischenstopp an den <em>Athabasca Falls</em>. Dort mussten wir dann jedoch dreierlei einsehen: es wird ziemlich schnell dunkel, Fotos mögen schnelle Bewegungen (Wasser an einem Wasserfall!) und fehlendes Licht nicht besonders und außerdem haben die Fälle einen Besuch bei mehr Licht verdient. Was aber natürlich nichts dran ändert, dass man das mit den Fotos nicht doch versuchen kann :-)<br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/AthabascaFalls-dunkel.JPG" alt="Eis- und Wasserfälle"></p>
<p>Auf dem Weg zu unserer Unterkunft in Jasper begegneten wir am Straßenrand noch einigen Wildtieren, die dort friedlich im Dunkeln grasten. Unsere Unterkunft liegt etwas außerhalb von Jasper. Wir haben uns ein Zimmer in einem Ressort gemietet, das überwiegend kleine Bungalows vermietet (leider viel zu teuer...), aber auch einige Zimmer in einem zentralen Gebäude. Zu unserem Schrecken mussten wir feststellen, dass wir bei der Buchung offensichtlich nicht aufgepasst hatten - statt zwei Betten hatten wir nur ein Queen-Size-Bett und müssen uns das in den nächsten Nächten teilen, da leider kein anderes Zimmer für unsere drei Nächte zu haben war. Daher fuhren wir in die Stadt, um noch ein spätes Abendessen zu finden - einen Bison-Burger.</p>
<!--kg-card-end: markdown-->]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Still ruht der See]]></title><description><![CDATA[<!--kg-card-begin: markdown--><p>Heute starteten wir nach dem Frühstück mit einem Abstecher zu den Bow Falls und mit gleichzeitiger Sicht auf das Hotel Banff Faremont. Das ist ein imposantes Luxushotel am Stadtrand unter dem Berg in den Wald eingebettet. Wir hatten ja mal überlegt, dort zu übernachten - aber trotz aller zu findenden</p>]]></description><link>https://blog.felix-ebinger.de/2019/10/16/still-ruht-der-see/</link><guid isPermaLink="false">5da9c4a41866fb2dd4c6bb9a</guid><category><![CDATA[Kanada 2019]]></category><dc:creator><![CDATA[Felix Ebinger]]></dc:creator><pubDate>Wed, 16 Oct 2019 05:56:00 GMT</pubDate><media:content url="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/RoadIcefieldsParkway.JPG" medium="image"/><content:encoded><![CDATA[<!--kg-card-begin: markdown--><img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/RoadIcefieldsParkway.JPG" alt="Still ruht der See"><p>Heute starteten wir nach dem Frühstück mit einem Abstecher zu den Bow Falls und mit gleichzeitiger Sicht auf das Hotel Banff Faremont. Das ist ein imposantes Luxushotel am Stadtrand unter dem Berg in den Wald eingebettet. Wir hatten ja mal überlegt, dort zu übernachten - aber trotz aller zu findenden Rabatte waren das in der günstigsten Nacht für uns immernoch über 250€, das war uns dann doch zu viel.</p>
<p>Zunächst ging es raus in Richtung Lake Minnewanka, einem großen See ein wenig außerhalb von Banff. An der Straße auf der anderen Seite trafen wir wieder einen Elch - dieses Mal haben wir es sogar mit Foto geschafft!<br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/Minnewanka-Elch.JPG" alt="Still ruht der See"></p>
<p>Nach dem einen oder anderen kleinen Fotostopp starteten wir unsere kleine Wanderung (oder großen Spaziergang?) an der Bootanlegestelle. Der Weg führte am See und später am Cascade River entlang teils direkt am Unter entlang, teils durch den Wald - in jedem Fall traumhaft schön. Je weiter wir kamen, desto mehr verengte sich der Fluss zu einem kleinen Canyon, dem Stewart Canyon. An einer Brücke über den Canyon konnten wir nochmal schöne Bilder schießen, bevor es auf gleichem Weg wieder zurück zum Auto ging.<br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/StewartCanyon.JPG" alt="Still ruht der See"></p>
<p>Vom Lake Minnewanka fuhren wir zu der zwischen dem See und Banff gelegenen Geisterstadt Bankhead - beziehungsweise dem, was von der Stadt noch übrig geblieben ist. Nachdem die Canadian Pacific Railway die transkontinentale Strecke gebaut hatte, wurde natürlich auch Kohle für die Dampfloks benötigt. 1903 wurde in dem Gebiet, das später <em>Lower Bankhead</em> werden sollte, von dem Eisenbahnunternehmen eine Kohlemine gegründet. 1905 wurde eine Siedlung für die Arbeiter und ihre Familien gebaut, <em>Upper Bankhead</em>. Alle Gebäude der Stadt gehörten dem Unternehmen und wurden an die Arbeiter vermietet. Für die Zeit waren die Gebäude sehr modern, sie hatten Toilette, fließendes Wasser und Strom. Da Kohle jedoch zunehmend günstiger wurde und die Förderung in Bankhead jedoch gleichzeitig teuer war, währte das Glück der Stadt nur 17 Jahre - die Mine wurde geschlossen und die Regierung verfügte, dass die Stadt auch aufgegeben werden musste. Die meisten Häuser wurden umgezogen und stehen noch heute z.B. in Banff. Von der Stadt selber sind vor allem im Bereich der Mine noch Gebäudeüberreste geblieben, sowie einzelne Gegenstände, wie z.B. Förderzüge, Generatoren oder Wasserpumpen.<br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/Bankhead-Zug.JPG" alt="Still ruht der See"></p>
<p>Zum Mittagessen ging es zurück in die Stadt und zum (zweiten) Nachtisch folgten wir einer Empfehlung meiner Kollegin und aßen Beavertails, also Bieberschwänze. Beavertails sind frittierte Backwaren mit Zucker und Zimt drauf - an ehesten wohl mit unseren Fasnetsküchle zu vergleichen. Allerdings sind sie so lang gezoggen, dass ihre Form der eines Bieberschwanzes entspricht. Mit dem Nachtisch bewaffnet, spazierten wir zum <em>Kidney Home</em>, einem der alten Bankhead Häuser, das, nachdem die Stadt aufgegeben wurde, nach Banff umgezogen wurden.<br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/Bankhead-Home.JPG" alt="Still ruht der See"></p>
<p>Die heißen Quellen bei Banff sind das Herzstück des ersten kanadischen Nationalparks - daher wollten wir uns eigentlich die Ausstellung dazu anschauen - aber als wir ankamen, standen wir vor verschlossenen Türen. Irgendwie ist das mit dem Lesen der Öffnungszeiten so eine Sache und das mit &quot;Dienstag geschlossen&quot; hatten wir nicht wahr genommen...</p>
<p>So hieß es nun doch wieder ab ins Auto und los Richtung Jasper. Immerhin mussten wir nicht so weit - heute stand nur die Hälfte der Strecke auf dem Programm, wir würden die Nacht in einem Motel mitten im Nationalpark verbringen. Da der Bow Valley Parkway am hinteren Ende bei Banff ja leider immernoch gesperrt war, ging es zunächst wieder auf den großen Trans-Canada-Highway. Dort stand kurz nach Banff auch schon der erste Fotostop mit schöner Sicht auf das Bow-Tal und die Berge an. Kurze Zeit später, als wir endlich auf die andere Flussseite auf den Bow Valley Parkway wechseln könnten, hatten wir eine tolle Sicht auf den Castle Mountain - so imposant, wie er über das Tal wacht, hat er seinen Namen redlich verdient.<br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/CastleMountain.JPG" alt="Still ruht der See"></p>
<p>Auf dem Parkway erwartete uns ein weiterer toller Aussichtspunkt, Mourant's Curve. Mitten in einer langgezogenen Kurve öffnet sich der Blick in das Tal und zeigt neben dem Fluss und den dahinterliegenden Bergen auch die Eisenbahnschienen, die sich dem Fluss entlangwinden.<br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/Bowvalley-Eisenbahn.JPG" alt="Still ruht der See"></p>
<p>Danach ging es - zur Abwechslung ohne weiteren Stopp - weiter bis auf den Icefield Parkway. Dort ließ der erste Stopp jedoch nicht lange auf sich warten - Herbert Lake hatten wir auf dem Hinweg ausgelassen. Der See liegt ganz still und friedlich eingebettet in Bäume und dahinter Berge.<br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/Herbertlake.JPG" alt="Still ruht der See"></p>
<p>Auch der nächste Fotostopp war an einem See, dieses Mal am Bow Lake. Dort erwartete uns ein friedlich-imposantes Schnee-Panorama.</p>
<p><img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/Bowlake.JPG" alt="Still ruht der See"></p>
<p>Da wir die Ausfahrt zum Aussichtspunkt über den Crowfoot Gletscher verpasst hatten, fuhren wir nochmal zurück. Glück im Unglück waren das jedoch nur ein paar Kilometer. Ursprünglich hatte der Gletscher - wie ein Krähenfuß - drei Zehen. Der untere ist jedoch mittlerweile abgeschmolzen und auch der mittlere leidet zunehmend. Nichtsdestotrotz ist der Gletscher total beeindruckend.<br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/Crowfoot.JPG" alt="Still ruht der See"></p>
<p>Am hinteren Ende des Bow Lakes kam auch schon der nächste Aussichtspunkt, dieses Mal mit Sicht auf den Bow Gletscher. Die darunter liegenden Bow-Gletscher-Wasserfälle wirkten auf die Distanz gefroren und die zuvor lose Idee, dort morgen hinzuwandern und das aus der Nähe anzuschauen, nahm zunehmend Gestalt an.</p>
<p>Der letzte Zwischenstopp war am Upper Waterfowl Lake. Von der Straße aus ist das total unscheinbar - ein verwaschenes Schild weißt auf einen Aussichtspunkt hin und der Parkplatz ist von dichten Bäumen umgeben. Eher aus einer Laune heraus haben wir auch hier angehalten, da wir genügend Zeit hatten. Ein kleiner, etwas vereister Trampelpfad führte ziemlich steil hinab zum Seeufer. Erneut lag ein großartiges Panorama vor uns. Im Vordergrund ein zugefrorener See, in dessen Mitte das Wasser in einem schönen blaugrün weiterströmte, und im Hintergrund eine Bergwand mit nicht weniger als vier Gletschern.</p>
<p><img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/UpperWaterfowlLake.JPG" alt="Still ruht der See"></p>
<p>Nachdem wir uns wieder zum Auto hochgekämpft haben, sind wir bis zur Kreuzung der Straße mit dem Fluss Saskatchewan gefahren. Dort liegt besagtes Motel mitten im Naturpark. Es ist eigentlich fast ein eigenes, kleines Dorf. Es gibt dort eine Tankstelle (die einzige an dem 240km langem Highway - mit entsprechenden Preisen), einen Supermarkt, ein Café, ein Restaurant, einen Pub, eine eigene Stromerzeugung usw. - alles was man eben so braucht. Internet gibt es nur gegen Aufpreis und Handyempfang hat man - wie an der ganzen Strecke - gar nicht, da es in dem Herzstück der Nationalparks keine Funkmasten gibt. Nach einem Bisonburger und einem Besuch im Pub ging es daher zur Abwechslung ganz ohne Internet ins Bett.</p>
<!--kg-card-end: markdown-->]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Wasserfälle, Tintenfässer und Schwefel]]></title><description><![CDATA[<!--kg-card-begin: markdown--><p>Heute stand wieder wandern auf dem Programm. Als Ziel hatten wir uns den <em>Johnston Canyon</em> ausgeguckt. Dort gibt es zwei größere Wasserfälle, jede Menge kleinere Wasserfälle und Tintenfässer - aber dazu später mehr.</p>
<p>Davor stand nach dem Frühstück aber noch ein Abstecher in das Informationszentrum des Nationalparks auf dem Programm.</p>]]></description><link>https://blog.felix-ebinger.de/2019/10/15/wasserfalle-tintenf-sser-und-schwefel/</link><guid isPermaLink="false">5da55d981866fb2dd4c6b984</guid><category><![CDATA[Kanada 2019]]></category><dc:creator><![CDATA[Felix Ebinger]]></dc:creator><pubDate>Tue, 15 Oct 2019 05:00:00 GMT</pubDate><media:content url="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/Johnston-kleiner-Fall.JPG" medium="image"/><content:encoded><![CDATA[<!--kg-card-begin: markdown--><img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/Johnston-kleiner-Fall.JPG" alt="Wasserfälle, Tintenfässer und Schwefel"><p>Heute stand wieder wandern auf dem Programm. Als Ziel hatten wir uns den <em>Johnston Canyon</em> ausgeguckt. Dort gibt es zwei größere Wasserfälle, jede Menge kleinere Wasserfälle und Tintenfässer - aber dazu später mehr.</p>
<p>Davor stand nach dem Frühstück aber noch ein Abstecher in das Informationszentrum des Nationalparks auf dem Programm. Dort wurden wir darauf hingewiesen, dass es dort zum Teil so rutschig ist, dass wir besser Schuhketten haben sollten - im Grunde das gleiche Prinzip wie die Schnehketten beim Auto. Daher haben wir uns die noch gekauft.</p>
<p>Auf dem Weg zum Johnston Canyon sind wir zunächst drüber gestolpert, dass der direkte Weg gesperrt ist - das ist die Sperrung des Bow Valley Parkways, die wir an unserem Ankunftstag umfahren hatten. Aber zum Glück kommt man über einen (etwas größeren) Umweg doch noch ans Ziel oder besser an den Startpunkt der Wanderung.</p>
<p>Der Weg führt zunächst direkt am Wasser in der Schlucht entlang und ist gut ausgebaut, sodass bis zu den unteren Wasserfällen viele Touristen und Spaziergänger unterwegs waren.<br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/Johnston-Weg.JPG" alt="Wasserfälle, Tintenfässer und Schwefel"></p>
<p>Vorbei an vielen kleineren Wasserfällen, Stromschnellen und größeren und kleineren Eiszapfen wanderten wir zu den unteren Wasserfälle weiter. Diese kann man von vier Stellen beobachten. Direkt unterhalb der Fälle gibt es eine Brücke, die über den Fluss führt und von der man die Fälle von unten sieht. Hinter dieser Brücke gibt es einen Höhleneingang, der auf einen kleinen Balkon über dem Becken zwischen den beiden Stufen führt - so steht man quasi mitten im Wasserfall!<br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/Johnston-untere-F-lle.JPG" alt="Wasserfälle, Tintenfässer und Schwefel"></p>
<p>Auf dem Weg zu den oberen Wasserfällen kommt man an den beiden anderen Aussichtspunkten vorbei, die eine Sicht von oben ermöglichen. Der Weg führte dann teilweise oberhalb des Canyons entlang und war zum Teil schon deutlich steiler - entsprechend weniger Menschen waren hier noch unterwegs. Wie schon auf dem Weg zu den unteren Fällen, gab es auch hier viele Kleinode und tolle Stellen im Canyon zu entdecken - insbesondere die tollen Eiszapfenvorhänge haben es mir angetan.<br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/Johnston-Eiszapfen.JPG" alt="Wasserfälle, Tintenfässer und Schwefel"></p>
<p>An den oberen Fällen führte zunächst ein Steg unterhalb der Fälle entlang, sodass man diese von unten sehen konnte und oberhalb gab es dann noch einen kleinen Aussichtsbalkon. Auf dem Weg zwischen den beiden Aussichtspunkten sind wir noch einem Eichhörnchen begegnet, das sich zunächst in aller Ruhe beim Knabbern an einer Nuss fotografieren lies und danach noch ein wenig posierte, bevor es wieder Richtung Baum verschwand.<br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/Johnston-obere-F-lle.JPG" alt="Wasserfälle, Tintenfässer und Schwefel"></p>
<p>Danach ging es weiter in Richtung der <em>Ink Pots</em> (wörtlich &quot;Tintenfässer&quot;), das sind insgesamt fünf Quellseen, von denen jeder eine andere Farbe hat, da das Wasser mit unterschiedlicher Geschwindigkeit aus dem Boden kommt und somit unterschiedlich viel Sediment mitführt. Der Weg führte zum Teil auf sehr steilen und dabei rutschigen und vereisten Pfaden durch den Wald - mitten durch eine wunderschöne Winterlandschaft.<br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/Johnston-Weg-Inkpots.JPG" alt="Wasserfälle, Tintenfässer und Schwefel"></p>
<p>Der Weg führte deutlich über die Höhe der Inkpots hinaus, sodass wir bereits auf dem Hinweg gut 100 Höhenmeter wieder hinabsteigen mussten (und das heißt, dass die auf dem Rückweg auch wieder nach oben geklettert werden müssen...). Immerhin wurden wir oben mit einer grandiosen Aussicht belohnt.<br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/Johnston-Weg-Inkpots-Aussicht.JPG" alt="Wasserfälle, Tintenfässer und Schwefel"></p>
<p>Die Ink Pots waren leider überwiegend zugefroren, sodass man die unterschiedlichen Farben eher erahnen musste. Im nicht zugefrorenem See konnte man zuschauen, wie das Wasser durch den Boden gedrückt wurde - der Grund des Sees brodelte an der Stelle. Daneben lagerten sich die Sedimente in feinen Mustern ab.<br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/Johnston-Inkpots.JPG" alt="Wasserfälle, Tintenfässer und Schwefel"></p>
<p>Für die steilen Abstiege auf dem Rückweg habe ich dann doch die Schuhketten dran gemacht. Ich war vorher zugegebenermaßen etwas skeptisch, ob die Dinger wirklich helfen - aber man hat einen super Halt und kann auch problemlos auf den vereisten Stellen einfach runterlaufen, als ob man es mit trockenem und festem Grund zu tun hätte.</p>
<p>Am Auto angekommen ging es zurück nach Banff zu den oberen heißen Quellen. Es gibt nach einer Wanderung nichts entspannteres als in einem Außenpool bei 39°C Wassertemperatur den Blick auf die schneebedeckten Berggipfel ringsum zu genießen. Da das Wasser sehr schwefelhaltig ist, dufteten wir und später auch unser Zimmer trotz gründlichen Duschens leicht nach Schwefel...<br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/Banff-Springs.JPG" alt="Wasserfälle, Tintenfässer und Schwefel"></p>
<p>Zum Abschluss und zur Feier des Tages (Thanksgiving in Kanada!) gab es als Abendessen im Pub ein köstliches Drei-Gänge-Truthahnmenü.</p>
<!--kg-card-end: markdown-->]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Driving in a Winterwonderland - Icefields Parkway]]></title><description><![CDATA[<!--kg-card-begin: markdown--><p>Den heutigen Tag starteten wir mit einem Ausflug zur Bäckerei. Dort deckten wir uns mit Frühstück und Mittagessen ein, bevor es mit dem Auto auf den <em>Icefields Parkway</em> ging - eine der weltweit landschaftlich schönsten Straßen mitten durch die beiden Nationalparks Jasper und Banff in den Rocky Mountains.</p>
<p>Direkt am</p>]]></description><link>https://blog.felix-ebinger.de/2019/10/14/driving-in-a-winterwonderland-icefields-parkway/</link><guid isPermaLink="false">5da3ca181866fb2dd4c6b7c6</guid><category><![CDATA[Kanada 2019]]></category><dc:creator><![CDATA[Felix Ebinger]]></dc:creator><pubDate>Mon, 14 Oct 2019 04:47:00 GMT</pubDate><media:content url="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/Roadtrip.JPG" medium="image"/><content:encoded><![CDATA[<!--kg-card-begin: markdown--><img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/Roadtrip.JPG" alt="Driving in a Winterwonderland - Icefields Parkway"><p>Den heutigen Tag starteten wir mit einem Ausflug zur Bäckerei. Dort deckten wir uns mit Frühstück und Mittagessen ein, bevor es mit dem Auto auf den <em>Icefields Parkway</em> ging - eine der weltweit landschaftlich schönsten Straßen mitten durch die beiden Nationalparks Jasper und Banff in den Rocky Mountains.</p>
<p>Direkt am Anfang des Highways steht ein großes Schild, das den winterlichen Straßenzustand in vier Stufen abgestuft angibt. Laut Schild sollte der Straßenzustand &quot;poor&quot; sein, die zweitschlechteste Stufe - das machte ja Hoffnung für die Fahrt.</p>
<p>In einer Haltebucht an einer schönen Kurve des Athabascar-Flusses machten wir unsere Frühstückspause. Da es aber regnete, haben wir im Auto gefrühstückt und uns nur kurz für einen Fotostopp nach draußen getraut. Sobald wir aber noch einige Höhenmeter weiter oben waren, wurde der Regen schnell durch Schnee abgelöst - das war dann gleich viel schöner.</p>
<p>Wenn es an dem Highway eine schöne Stelle mit Aussicht gibt, ist meist auch eine Haltebucht nicht weit und wie soll ich sagen - von beidem gibt es reichlich. Ein Highlight am Vormittag waren auf jeden Fall die Tangle Falls - Wasserfälle direkt am Highway, nur auf der anderen Seite, da auf dem Highway aber ziemlich wenig los ist, ist das kein Problem und es gibt da sogar einen Zebrastreifen. Die Tangle Falls sind auf jeden Fall einen Stopp wert!<br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/TangleFalls.JPG" alt="Driving in a Winterwonderland - Icefields Parkway"></p>
<p>Das Icefield Centre hat uns dagegen enttäuscht. Das wird als Gletscherinformationszentrum dargestellt, wo man tolle Touren zu den Gletschern machen kann, aber eigentlich ist das &quot;Gletscher für Pauschaltouristen&quot; - man kann diverse überteuerte Events buchen, wo man dann direkt auf oder an den Gletscher gefahren wird - nicht das, was wir wollten. Insofern taugt es nur als Zwischenstopp mit WLAN, um die Wasserflasche zu füllen und auf die Toilette zu gehen. Aber immerhin kann man auch die Sicht auf den gegenüberliegenden Athabasca Gletscher genießen.<br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/Athabascar-Gletscher.JPG" alt="Driving in a Winterwonderland - Icefields Parkway"></p>
<p>Daher ging es schnell ein paar Kilometer weiter zu Parker Ridge - dort wollten wir heute über einen Bergrücken wandern. Zunächst ging es durch den verschneiten Winterwald hinauf bis über die Baumgrenze mit herrlicher Sicht auf die Berge, die allerdings alle ihre Gipfel in den Wolken versteckten.<br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/Parker-Ridge-Baumgrenze.JPG" alt="Driving in a Winterwonderland - Icefields Parkway"></p>
<p>Dann wurde es etwas anstrengender - der Weg war häufig durch Schneewehen versteckt, sodass man manchmal plötzlich mit einem Fuß 30cm tief im Schnee stecke oder den Weg gar nicht mehr sah und nur noch den Trampelpfaden anderer Wanderer folgte. Gleichzeitig wurde es auch steiler. Oben angekommen, weiß man aber auch was man geschafft hat - auf weniger als 2km Strecke ging es 250 Höhenmeter nach oben. Auf dem Bergrücken wurde es durch den Wind zwar eisiger, aber trotzdem war es deutlich angenehmer zu laufen. Auf der anderen Seite des Bergrückens angekommen erwartete uns eine tolle Sicht auf den Saskatchewan-Gletscher, den größten Gletscher des Columbia Icefields. Folgt man dem Pfad noch weiter, so erreicht man einen Aussichtspunkt, der einen mit einer noch besseren Sicht belohnte.<br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/Parker-Ridge-Saskatchewan-Gletscher.JPG" alt="Driving in a Winterwonderland - Icefields Parkway"></p>
<p>Nach einem kurzen Fotostopp am Howse Pass Viewpoint, hatten wir das Ende des Icefields Parkway erreicht. Dort machten wir noch einen kurzen Zwischenstopp am Lake Louise. Obwohl die Sicht oft wegen Nebel oder tiefhängender Wolken etwas eingeschränkt war, war es eine Fahrt durch eine wunderschöne Landschaft und hat richtig Spaß gemacht. Auch die Straßenbedingungen waren nicht so schlimm wie angekündigt: auf dem ein oder anderen Pass war mal etwas Eis und Schnee auf der Straße und wenn es mehr geschneit hat, war natürlich die Sicht eingeschränkter - aber insgesamt war es trotzdem gut zum Fahren.</p>
<p>Da der <em>Bow Valley Parkway</em> irgendwo wegen einer Baustelle gesperrt ist, sind wir direkt über den Trans-Canada-Highway in Richtung Banff gefahren. Ein letzter Fotostopp kurz vor Banff mit Sicht Richtung Vermilion Lakes Wetlands und Mount Sulphur war der letzte Halt auf der 300km Reise durch die Herzen zweier Nationalparks.<br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/Vermilion-Lakes-Wetlands.JPG" alt="Driving in a Winterwonderland - Icefields Parkway"></p>
<p>Zum Abendessen ging es dann in den Irish Pub um die Ecke - einmal mehr die kommenden Tage planen. Danach wurde es auch schon wieder Zeit fürs Bett.</p>
<!--kg-card-end: markdown-->]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[♫ Walking in a Winterwonderland ♫]]></title><description><![CDATA[<!--kg-card-begin: markdown--><p>Nach unserer Ankunft in Jasper bekamen wir unser aufgegebenes Gepäck zurück und holten unser Auto ab. Dort wollte man uns unbedingt einen kleinen SUV aufschwatzen, aber wir sind bei unserem kleinen Wagen (Golf-Klasse) geblieben.</p>
<p>Danach ging es zunächst in das Informationszentrum des Nationalparks, um uns darüber zu informieren, welche Straßen</p>]]></description><link>https://blog.felix-ebinger.de/2019/10/13/walking-in-a-winterwonderland/</link><guid isPermaLink="false">5da26af11866fb2dd4c6b6d6</guid><category><![CDATA[Kanada 2019]]></category><dc:creator><![CDATA[Felix Ebinger]]></dc:creator><pubDate>Sun, 13 Oct 2019 04:39:00 GMT</pubDate><media:content url="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/Winterwonderland.JPG" medium="image"/><content:encoded><![CDATA[<!--kg-card-begin: markdown--><img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/Winterwonderland.JPG" alt="♫ Walking in a Winterwonderland ♫"><p>Nach unserer Ankunft in Jasper bekamen wir unser aufgegebenes Gepäck zurück und holten unser Auto ab. Dort wollte man uns unbedingt einen kleinen SUV aufschwatzen, aber wir sind bei unserem kleinen Wagen (Golf-Klasse) geblieben.</p>
<p>Danach ging es zunächst in das Informationszentrum des Nationalparks, um uns darüber zu informieren, welche Straßen und Wege möglicherweise schon geschlossen sind oder bald schließen - hier ist es schließlich schon ziemlich Winter. Neben dem Hinweis, dass die heißen Quellen in der Nähe und die Straße zum Mount Edith Cavell nach Thanksgiving am Montag schließen, haben wir von dort auch noch je einen Hoodie mitgebracht - es geht doch nichts über gemütliche Pullover. Zudem sind die im Zug ja auch noch überlebenswichtig...</p>
<p>Da wir bereits am Sonntag nach Banff weiterfahren und erst das Ende der Woche hier in Jasper verbringen, war schnell klar, dass es heute Nachmittag noch zum Mount Edith Cavell gehen sollte - das mit den heißen Quellen wäre zeitlich zu eng geworden. Am Informationszentrum haben wir auch wie geplant Ria wiedergetroffen. Außerdem sind wir dort noch über Natalie gestolpert, eine Bekannte von Ria und wie wir aus Deutschland.</p>
<p>Kurzerhand sind wir zu viert losgezogen und haben zuerst ein Mittagessen gesucht. Gefunden haben wir Poutine - so lecker wie ungesund, aber immerhin typisch kanadisch: Pommes mit Soße und dann je nach Wahl Käse, Fleisch oder Wurst oben drauf.</p>
<p>Nachdem wir das Gepäck im Hotel abgeladen hatten, ging es los Richtung Mount Edith Cavell. Die Fahrt hoch war von vielen Serpentinen geprägt, in denen zum Teil Höchstgeschwindigkeiten von 15km/h vorgesehen waren - nicht ganz zu Unrecht. Irgendwann fing es dann an zu schneien, für Ria eine ganz neue Erfahrung, da sie Schnee noch nie gesehen hatte. Zunehmend wurden die Straßen auch etwas vereist, weshalb ich ganz froh war, dass Papa gefahren ist. Oben erwartete uns dann eine Winterlandschaft vom Feinsten!<br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/Edith-Cavell.JPG" alt="♫ Walking in a Winterwonderland ♫"></p>
<p>Vom Parkplatz aus ging es den Gletscher-Wanderweg zu einem tollen Aussichtspunkt über den Mount-Edith-Gletscher und den Angel-Gletscher, dort hab ich zum ersten Mal einen (besser: gleich zwei) Gletscher gesehen. Die ganze Szenerie da oben war Kitsch pur - das reinste Winterwonderland: Verschneite Landschaft, verschneite Bäume, teilweise zugefrorene Flüsse, Gletscher, zugefrorene Gletscherseen und ein wenig frischer Schnee von oben.<br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/Edith-Carvell-Gletscher.JPG" alt="♫ Walking in a Winterwonderland ♫"></p>
<p>Da uns der Gletscherweg zu kurz war, sind wir noch ein wenig den zweiten Wanderweg entlang gelaufen, auch wenn klar war, dass wir den nicht ganz schaffen, dazu waren wir zu spät aufgebrochen. Der Weg war aber traumhaft schön - im Grunde ein kleiner Trampelpfad mitten durch den Schnee. Nach einer ganzen Weile bergauf sind wir nochmal an einen tollen Aussichtspunkt über den Gletscher gekommen. Von dort haben wir uns wieder auf den Weg abwärts gemacht.</p>
<p>Kaum waren wir wieder aufgebrochen, wurden wir von lautem Getöse überrascht. Gegenüber, auf dem oberen Gletscher, rutschte ein großer Haufen Material (Schnee? Eis? Geröll?) hinunter. Auch wenn das so aus der Distanz nach gar nicht so viel aussah - unsere Ohren haben uns was anderes erzählt und es ist wohl auch ganz gut, dass wir da in sicherer Entfernung waren...</p>
<p>Am Start des Wanderwegs mussten wir aber noch einen Schneemann bauen - Ria hatte schließlich noch nie Schnee gesehen und somit natürlich auch noch nie einen Schneemann gebaut. Das konnten wir so nicht stehen lassen!<br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/Schneemann.JPG" alt="♫ Walking in a Winterwonderland ♫"></p>
<p>Auf der Rückfahrt stand an der gegenüberliegenden Straßenseite auf dem Standstreifen - nicht wie vielleicht zu erwarten wäre, ein Auto - sondern ein Elch! Das war da schon der zweite Elch des Tages und dieses Mal sogar ziemlich nah an uns dran - aber leider hat es mit dem Fotografieren wieder nicht geklappt, der Foto war schon sicher verstaut, wir waren ja auf der Rückfahrt...</p>
<p>Nachdem wir uns von den beiden verabschiedet hatten, haben wir abends im Hotel unser Hotel für die nächsten 2 Nächte in Banff gebucht, da wir das noch offen gelassen hatten. Zum Abendessen ging es in die Bar im Hotel. Dort schmiedeten wir einen groben Plan für den nächsten Tag, bevor wir uns dann (viel zu spät) dringend auf den Weg in Richtung Bett machten.</p>
<!--kg-card-end: markdown-->]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[The Canadian I: 21 Stunden, 22 Wagen und 2 Loks]]></title><description><![CDATA[<!--kg-card-begin: markdown--><p>Das Boarding war dann nicht ganz pünktlich um 14 Uhr, sondern eher eine halbe Stunde später - aber dennoch zuckelten wir pünktlich los. Bevor es soweit war, mussten wir aber erstmal ein ganzes Stück am Zug entlang laufen, um zu unserem Wagen zu kommen - knapp 300m weit. Und was</p>]]></description><link>https://blog.felix-ebinger.de/2019/10/12/the-canadian-i-21-stunden-22-wagen-und-2-loks/</link><guid isPermaLink="false">5da274291866fb2dd4c6b6ff</guid><category><![CDATA[Kanada 2019]]></category><dc:creator><![CDATA[Felix Ebinger]]></dc:creator><pubDate>Sat, 12 Oct 2019 20:46:00 GMT</pubDate><media:content url="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/TheCanadian-Panorama.JPG" medium="image"/><content:encoded><![CDATA[<!--kg-card-begin: markdown--><img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/TheCanadian-Panorama.JPG" alt="The Canadian I: 21 Stunden, 22 Wagen und 2 Loks"><p>Das Boarding war dann nicht ganz pünktlich um 14 Uhr, sondern eher eine halbe Stunde später - aber dennoch zuckelten wir pünktlich los. Bevor es soweit war, mussten wir aber erstmal ein ganzes Stück am Zug entlang laufen, um zu unserem Wagen zu kommen - knapp 300m weit. Und was man da aber dazu sagen muss: wir waren in der Mitte des Zuges, davor kamen nochmal so viele Wagen und zwei mächtige Dieselloks vorne dran. Insgesamt sind das über 600m Zug.</p>
<p>Im Zug haben wir unseren Platz in Beschlag genommen - also streng genommen haben wir unser Handgepäck dort geparkt und sind mit dem Foto bewaffnet durch den Speisewagen zum nächsten Wagen mit Panoramakuppel marschiert. Dort haben wir es uns in der letzten Reihe gemütlich gemacht.<br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/Panoramakuppel.JPG" alt="The Canadian I: 21 Stunden, 22 Wagen und 2 Loks"></p>
<p>Nachdem wir losgefahren sind, sind wir auch gleich wieder stehen geblieben, anscheinend wollten da viele Züge gleichzeitig aus dem Bahnhof raus, so haben wir für die ersten paar Kilometer über eine halbe Stunde gebraucht.</p>
<p>Langsam bewegten wir uns aus der Stadt und dem Umland raus in Richtung Natur. Die Zeit verging wie im Fluge mit Tee bzw. Kaffee trinken, Kekse essen und Bilder machen. Insbesondere das andauernde Spiegeln in den Zugfenstern war immer wieder eine Herausforderung.</p>
<p>Wir hatten die Wahl, ob wir gegen halb sechs oder halb acht Abendessen wollen. Da der Sonnenuntergang etwa um halb sieben sein sollte, wollten wir da natürlich in der Panoramakuppel sitzen und nicht beim Essen. Vom Sonnenuntergang hatten wir dann aber gar nicht so viel, da uns da schon Berge einen Strich durch die Rechnung gemacht haben und die Sonne so schon vor Sonnenuntergang aus unserem Blickfeld verschwand.</p>
<p>Beim Abendessen erwartete uns ein 3-Gänge-Menü. Zunächst standen Suppe oder Salat zur Auswahl. Als Hauptgang hatte man die Wahl zwischen insgesamt vier Gerichten, entweder vegetarisch oder je ein Gericht mit Rindfleisch, Schweinefleisch oder Geflügel. Dazu gab es Reis oder Kartoffelbrei und Gemüse. Als Nachtisch hatten wir die Wahl zwischen Erdbeer- oder Schokokuchen. Für mich gab es Suppe, Geflügel und Schokokuchen.</p>
<p>Nach dem Abendessen sind wir direkt ins Bett gegangen - draußen war es dunkel und das gemütliche Schaukeln machte müde. So lagen wir viertel nach neun im Bett - definitiv früher als an den anderen Tagen! Die Betten sind dabei eine besondere Konstruktion. Während des Abendessens wurden unsere zwei Sitze in ein Doppelstockbett umgewandelt. Das obere Bett wird dabei mit einer faszinierend aussehenden Kettenkonstruktion aus der Decke herabgelassen.<br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/TheCanadian-Betten.JPG" alt="The Canadian I: 21 Stunden, 22 Wagen und 2 Loks"><br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/TheCanadian-Bett-oben.JPG" alt="The Canadian I: 21 Stunden, 22 Wagen und 2 Loks"></p>
<p>Die Betten sind auch (grade) lang genug, dass auch große Menschen wie ich darin schlafen können - auch wenn der Ablageplatz für Gepäck sehr begrenzt ist. Begleitet vom gemütlichen Schaukeln und den vagen Silhouetten der draußen vorbeihuschenden Berge bin ich ziemlich schnell eingeschlafen.<br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/TheCanadian-Bett-unten.JPG" alt="The Canadian I: 21 Stunden, 22 Wagen und 2 Loks"></p>
<p>Direkt nach dem Aufwachen ging es pünktlich um halb sieben zum Frühstück. Dort gab es für mich einen Blaubeermuffin mit Käse-Schinken-Omelett und Hash-Browns. Beim Frühstück saß uns Ria gegenüber - eine junge Indonesierin, die sich für heute spontan uns angeschlossen hat. Die übrigen Tage funktioniert es nicht, da wir erst nach Banff fahren und dann die Umgebung von Jasper machen, während sie das andersrum macht.</p>
<p>Nach dem Frühstück sind wir wieder in die letzte Reihe der Panoramakuppel umgezogen und haben das zunehmende Heraufziehen des Tages beobachtet. Wie schon beim Sonnenuntergang, war uns auch morgens kein Sonnenaufgang gegönnt - auch hier waren uns Berge &quot;im Weg&quot;. Dafür ergaben sich immer wieder tolle Aussichten, wenn sich ein Berg aus tiefhängenden Wolken herausschälte oder die Täler unter uns noch im Nebel versunken waren und nur Baumspitzen hervorschauten.<br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/Wolkenberg.JPG" alt="The Canadian I: 21 Stunden, 22 Wagen und 2 Loks"><br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/Nebeltal.JPG" alt="The Canadian I: 21 Stunden, 22 Wagen und 2 Loks"></p>
<p>Etwas später war auf ersten Bäumen auch schon ein wenig Schnee zu erkennen, während der Zug sich langsam aber sicher Flusstal für Flusstal weiter in den Rocky Mountains hinaufarbeitete. In jedem Tal gab es mehr tolle Natur und Landschaft zu entdecken. Auf einem Feld konnten wir sogar einen ersten Elch beobachten (wenn auch nicht fotografieren)!<br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/See-Berge.JPG" alt="The Canadian I: 21 Stunden, 22 Wagen und 2 Loks"><br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/See-Berg.JPG" alt="The Canadian I: 21 Stunden, 22 Wagen und 2 Loks"></p>
<p>Zudem stand noch der offizielle Zeitzonenwechsel an - der Zeitunterschied zu Deutschland beträgt also nun nur noch acht Stunden und keine neun mehr. Für die Kameras hatten wir den Zeitzonenwechsel allerdings schon über Nacht gemacht, um Überschneidungen bei der Aufnahmezeit zu vermeiden.</p>
<p>Kurz vor der Ankunft in Jasper wurden unsere Betten auch wieder auf &quot;Tagesbetrieb, das heißt zwei gemütliche Sitze umgebaut - wobei das mit dem gemütlich müssen wir noch verifizieren, dazu saßen wir da nicht lange genug. Es war jedoch sehr faszinierend der Zugbegleiterin beim an den Betten rumturnen und umbauen zuzuschauen. Letztlich war von den Betten aber nichts mehr zu sehen - die untere Matratze und Kissen und Decken wurden auf dem oberen Bett verstaut und das dann nach oben in die Decke weggeklappt.<br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/Zugpl-tze.JPG" alt="The Canadian I: 21 Stunden, 22 Wagen und 2 Loks"></p>
<p>Bei der Ankunft in Jasper waren es bestimmt 10 Grad weniger Außentemperatur als in Vancouver, sodass es eher knapp 5°C waren. Während des 90-minütigen Aufenthalts des Zuges wurde fleißig daran gearbeitet - Gepäck der alten und neuen Gäste aus- bzw. eingeladen, Essensnachschub eingeladen, Müll ausgeladen und die Fenster des Speisewagens und mit einer Hebebühne sogar die Fenster der Panoramakuppeln gereinigt. Mit einem letzten Blick auf den Zug und die dahinterliegenden Berge ging es dann zum Gepäckabholen.<br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/TheCanadian-Lok.JPG" alt="The Canadian I: 21 Stunden, 22 Wagen und 2 Loks"></p>
<p>Insgesamt vergingen die 21 Stunden total schnell und ich bin auf die folgenden 72 Stunden schon gespannt - ob das einem irgendwann überdrüssig wird oder ob die Beobachtung der Natur mich weiter derart in Beschlag nimmt. Nur eines ist sicher: da die Kanadier zumindest bezüglich der Klimaanlage in der Panoramakuppel ihren südlichen Nachbarn sehr ähnlich sind, nehme ich das nächste mal einen warmen und kuscheligen Pullover mit nach oben.</p>
<!--kg-card-end: markdown-->]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[China Town]]></title><description><![CDATA[<!--kg-card-begin: markdown--><p>Nach einem letzten Frühstück in unserem Bed and Breakfast stand heute morgen zunächst packen auf dem Programm. Danach ging es mit dem ganzen Gepäck zunächst zur <em>Pacific Central</em>, dem Bahnhof von dem heute Nachmittag unser Zug abfahren soll. Dort konnten wir unser Aufgabegepäck schon aufgeben und machten uns dann nur</p>]]></description><link>https://blog.felix-ebinger.de/2019/10/11/china-town/</link><guid isPermaLink="false">5da0e5c21866fb2dd4c6b6af</guid><category><![CDATA[Kanada 2019]]></category><dc:creator><![CDATA[Felix Ebinger]]></dc:creator><pubDate>Fri, 11 Oct 2019 21:07:45 GMT</pubDate><media:content url="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/Chinatown_Garden-1.JPG" medium="image"/><content:encoded><![CDATA[<!--kg-card-begin: markdown--><img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/Chinatown_Garden-1.JPG" alt="China Town"><p>Nach einem letzten Frühstück in unserem Bed and Breakfast stand heute morgen zunächst packen auf dem Programm. Danach ging es mit dem ganzen Gepäck zunächst zur <em>Pacific Central</em>, dem Bahnhof von dem heute Nachmittag unser Zug abfahren soll. Dort konnten wir unser Aufgabegepäck schon aufgeben und machten uns dann nur mit unserem Handgepäck bewaffnet auf den Weg in die nahegelegene China Town.<br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/Pacific-Central.JPG" alt="China Town"></p>
<p>Wenn man China Towns aus New York oder gar Chicago kennt, dann wirkt das zunächst ein wenig enttäuschend - überwiegend große, vierspurige Straßen und die meisten Häuser sind, je nach Block, entweder große &quot;normale&quot; Stadtgebäude oder wirklich heruntergekommene Bruchbuden.</p>
<p>Allerdings entschädigt der mitten in China Town gelegene <em>Dr. Sun Yat-Sen Park</em> und vor allem der <em>Dr. Sun Yat-Sen Classical Chinese Garden</em> für alles. Dieser wunderschöne chinesische Garten liegt mitten in der Stadt und ist doch eine Oase der Ruhe und Entspannung.<br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/Sun-Yat-Sen-Garden.JPG" alt="China Town"></p>
<p>Nach dem Park schlenderten wir noch ein wenig durch Chinatown, fanden bei einem chinesischen (Fastfood-)Restaurant ein leckeres Mittagessen und machten uns dann auf den Weg zurück zum Bahnhof. Dort sitzen wir gerade in der Lounge und schreiben Blogposts, trinken Schokochino (Trinkschokoladenpulver in Kaffee) und warten auf das Boarding um 14 Uhr. Um 15 Uhr geht dann die 21-stündige Reise nach Jasper mitten in den Rocky Mountains los.</p>
<!--kg-card-end: markdown-->]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Wasserflugzeugfliegen]]></title><description><![CDATA[<!--kg-card-begin: markdown--><p>Heute waren Papa und ich getrennt unterwegs. Während Papa sich auf den Weg in den Lighthouse Park machte, um ein weiteres Stück Regenwald zu sehen, ging ich zum Wasserflugzeug-Terminal im Hafen von Vancouver - mich reizte der Flug mit einem Wasserflugzeug mehr.</p>
<p>Da ich Stand-By fliegen wollte, also nur mitkommen</p>]]></description><link>https://blog.felix-ebinger.de/2019/10/11/wasserflugzeugfliegen/</link><guid isPermaLink="false">5da09835401d7a4f752b9f72</guid><category><![CDATA[Kanada 2019]]></category><dc:creator><![CDATA[Felix Ebinger]]></dc:creator><pubDate>Fri, 11 Oct 2019 06:34:00 GMT</pubDate><media:content url="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/HarbourAir-Flotte.JPG" medium="image"/><content:encoded><![CDATA[<!--kg-card-begin: markdown--><img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/HarbourAir-Flotte.JPG" alt="Wasserflugzeugfliegen"><p>Heute waren Papa und ich getrennt unterwegs. Während Papa sich auf den Weg in den Lighthouse Park machte, um ein weiteres Stück Regenwald zu sehen, ging ich zum Wasserflugzeug-Terminal im Hafen von Vancouver - mich reizte der Flug mit einem Wasserflugzeug mehr.</p>
<p>Da ich Stand-By fliegen wollte, also nur mitkommen würde, wenn ein Platz frei blieb, hatte ich mich für die am häufigsten bediente Strecke nach Victoria entschieden. Allerdings hatte ich nicht bedacht, dass hier dieses Wochenende schon Thanksgiving ist, sodass es der Start des langen Wochenendes ist und entsprechend viel los ist. So dauerte es knapp fünf Stunden, bis ich einen Platz ergattern konnte. In der Zwischenzeit erkundete ich die Downtown zu Fuß und machte immer wieder Abstecher zum Terminal, wenn wieder ein Flug ging, auf dem möglicherweise ein Platz frei könnte.</p>
<p>Schließlich hat es geklappt und es ging mit einem &quot;Single Otter&quot;, einer kleinen Propellermaschine mit einem Propeller und Platz für höchstens 14 Passagiere los. Da es hier keine gesicherten Cockpit-Türen gibt - es gibt schlicht gar keine - konnte ich aus der zweiten Reihe dem Piloten bei seiner Arbeit super zuschauen. Da etwas Wind ging und da ja auch regelmäßig Schiffe fahren, fühlte sich der Start an wie auf einer Buckelpiste. So zuckelten wir mit etwa 210km/h (schneller wird es bei der Maschine nur im Sinkflug) auf 500-850m Flughöhe los Richtung Victoria. Schnell war auch klar, weshalb neben einer Spucktüte an jedem Platz ein Set Ohropax zur Verfügung gestellt wird - die Maschine ist echt laut und man bekommt ein Gefühl, wieviel Kraft notwendig ist, so einen Eimer Blech in die Luft zu bekommen und dort zu halten, etwas, was die moderne Verkehrsfliegerei sehr geschickt zu verstecken weiß.<br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/Otter.JPG" alt="Wasserflugzeugfliegen"></p>
<p>Auch wenn ich meine Knie irgendwo in der Rückenlehne der Reihe vor mir hatte, war der Flug großartig - durch die niedrige Flughöhe hatte man eine tolle Sicht und man hatte das Gefühl die Fliegerei wirklich zu erleben. Besonders die Sicht auf die vielen Inseln vor Vancouver Island war beeindruckend.<br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/Inselsicht.JPG" alt="Wasserflugzeugfliegen"></p>
<p>Viel zu schnell landeten wir nach etwa 35 Minuten im Hafen von Victoria und fuhren bis zum inneren Hafen, quasi mitten in die Stadt. Da ich erst so spät mitgekommen bin, war meine Zeit in Victoria leider sehr begrenzt und es hat nur gereicht, einmal die beiden bekanntesten Gebäude fotografieren zu gehen - das Empress Hotel und vor allem das Parlamentsgebäude.<br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/Parliament.JPG" alt="Wasserflugzeugfliegen"></p>
<p>Dann musste ich schon wieder zurück zum Hafen und schauen, ob auf einem Flug Platz für mich ist - ich wollte ja nicht in Victoria stranden. Der Backup-Plan war die Fähre, aber wenn man Wasserflugzeug fliegen kann...</p>
<p>Bereits beim zweiten Flug hat es geklappt, sodass ich den Backupplan nicht brauchte. Stattdessen ging es mit dem &quot;Twin Otter&quot; zurück - einer Propellermaschine für bis zu 19 Passagiere mit zwei Propellern. Insgesamt wirkte die Kabine deutlich moderner und mehr &quot;verkehrsflugzeugtypisch&quot;, von Leselampen bis hin zu individuellen Luftdüsen. Zudem war etwas mehr Platz für die Beine.<br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/Twin-Otter.JPG" alt="Wasserflugzeugfliegen"></p>
<p>Durch die höhere Start- und Landegeschwindigkeiten spritzt bei dem Flugzeug bei Start und Landung immer Salzwasser an die Fenster, entsprechend schwierig ist es da vernünftige Bilder zu machen - aber trotzdem hat es ab und zu geklappt und sogar die Skyline von Vancouver habe ich einmal schön erwischt.<br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/Vancouver-Birdview.JPG" alt="Wasserflugzeugfliegen"></p>
<p>Nach diesem Abenteuer war ich mit Papa im Stanley Park zum Sonnenuntergang am Strand verabredet. Auf dem Weg dorthin bin ich noch einigen Waschbären über den Weg gelaufen. Heute hatten wir mehr Glück mit dem Sonnenuntergangswetter - es waren einige Wolken am Himmel und so gab es einen tollen Sonnenuntergang zu bestaunen. Nach einem persischen Abendessen ging es zurück zur letzten Nacht in Vancouver.<br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/Sonnenuntergang.JPG" alt="Wasserflugzeugfliegen"></p>
<!--kg-card-end: markdown-->]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Lynn Canyon & Lynn Headwaters]]></title><description><![CDATA[<!--kg-card-begin: markdown--><p>Heute ging es nach dem Frühstück in den Norden Vancouvers, also zunächst mit der U-Bahn nach Downtown und dann mit dem &quot;Sea Bus&quot; nach Nord-Vancouver. &quot;Sea-Bus&quot; ist dabei wortwörtlich zu verstehen: eine Fähre, die im Viertelstundentakt fährt und auf Personenmassentransport ausgelegt ist. Es handelt sich um</p>]]></description><link>https://blog.felix-ebinger.de/2019/10/10/lynn-canyon-lynn-headwaters/</link><guid isPermaLink="false">5da09029401d7a4f752b9f47</guid><category><![CDATA[Kanada 2019]]></category><dc:creator><![CDATA[Felix Ebinger]]></dc:creator><pubDate>Thu, 10 Oct 2019 06:22:00 GMT</pubDate><media:content url="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/Lynn-2.JPG" medium="image"/><content:encoded><![CDATA[<!--kg-card-begin: markdown--><img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/Lynn-2.JPG" alt="Lynn Canyon & Lynn Headwaters"><p>Heute ging es nach dem Frühstück in den Norden Vancouvers, also zunächst mit der U-Bahn nach Downtown und dann mit dem &quot;Sea Bus&quot; nach Nord-Vancouver. &quot;Sea-Bus&quot; ist dabei wortwörtlich zu verstehen: eine Fähre, die im Viertelstundentakt fährt und auf Personenmassentransport ausgelegt ist. Es handelt sich um einen Katamaran, der innen möglichst viele Plätze hat und auf jeder Seite sechs Türen hat. Auf der einen Seite werden die Leute rausgelassen, bevor sie auf der anderen Seite rein dürfen - so schafft man es mit knapp 3 Minuten Liegezeit die komplette Fähre zu leeren und wieder zu füllen.</p>
<p>Danach ging es mit dem Bus nach Lynn Valley. Von dort starteten wir eine Wanderung durch die beiden Parks &quot;Lynn Canyon Park&quot; und &quot;Lynn Headwaters Regional Park&quot;. Beide Parks bestehen überwiegend aus Wald, allerdings keinem gewöhnlichen Wald, sondern gemäßigten Regenwald - so war ich zum ersten Mal im Regenwald unterwegs. Zunächst ging es durch den am Flusslauf weiter unten gelegenen Lynn Canyon Park. Der Fluss stürzt sich hier in der Schlucht viele Wasserfälle hinab. Gefühlt ähnlich steil ging es auf Treppen tief hinab in die Schlucht und auf der anderen Seite wieder hinauf. Ein Highlight im Canyon Park ist die Hängebrücke über die Schlucht, von der man dem Wasser beim Tosen zusehen kann - auch wenn es einigen Menschen beim Schaukeln der Brücke glaub doch ein wenig mulmig wurde. Insgesamt kamen wir schrecklich langsam voran - wir wartem dauernd mit fotografieren beschäftigt und die Natur gab uns hier viel zu viele Gelegenheiten dazu.<br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/Lynn-Wasserfall.JPG" alt="Lynn Canyon & Lynn Headwaters"></p>
<p>Folgt man dem Fluss weiter gen Norden, weitet sich die Schlucht, das Wasser wird ruhiger und es werden auch immer weniger Menschen. Nach einem sehr schönen Übergangsstück zwischen den Parks, gelangt man schließlich in den Headwaters Park. Am Anfang des Parks sind die Wege breit und gut ausgebaut, aber je weiter man kommt, desto mehr lässt das nach und man hat das Gefühl, dass man mehr in die Natur kommt. Besonders beeindruckt haben mich immer wieder die &quot;Kinderstuben&quot; für junge Bäume: alte Baumstümpfe längst umgestürzter Bäume, die als Nahrungsquelle und Heimat neuer und (mehr oder weniger) junger Bäume dienen.<br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/Baum-Kinderstube.JPG" alt="Lynn Canyon & Lynn Headwaters"></p>
<p>Unsere Hoffnung auf eine schöne Bank in der Sonne für das Mittagessen erfüllt sich nicht, da es irgendwann einfach keine Bänke mehr gibt. Nach insgesamt gut zehn Kilometern wandern beschließen wir, dass es Zeit ist umzukehren - die Sonne steht schon kurz über den Berggipfeln und wir müssen noch etwa sechs Kilometer bis zur nächsten Bushaltestelle zurückwandern. Bevor wir uns auf den Rückweg machen, vesperten wir dann eben im Stehen. Auf dem Rückweg kommen wir deutlich schneller voran als auf dem Hinweg - wir hatten wohl schon alles fotografiert, was irgendwie fotografiert werden konnte. Da es in der Nähe der Bushaltestelle ein Café gab, nutzten wir die Chance uns für die ganze Anstrengung zu belohnen, bevor wir uns in den Bus Richtung Vancouver Downtown setzten. Insgesamt waren wir 16,6 Kilometer mit ziemlich vielen Höhenmetern unterwegs.</p>
<p>Wir kamen rechtzeitig zum Sonnenuntergang in Nord-Vancouver am Hafen an und konnten dort den Sonnenuntergang bewundern. Das Wetter war dafür fast ein bisschen zu gut, da keine Wolke und nichts am Himmel zu sehen war - so gab es dann auch nichts, woran das schöne Abendlicht hätte reflektiert werden können.</p>
<p>Da die Füße müde waren, ging es dann mit dem Sea-Bus wieder nach Downtown und dort direkt in eine Brauerei am Hafen zum Abendessen. Bevor wir uns auf den Heimweg machten, trennten sich Papas und meine Wege für eine knappe Stunde. Während er es sich in der Brauerei gemütlich machte, setzte ich mich nochmal in den Sea-Bus, um die Skyline von Vancouver bei Nacht zu fotografieren.<br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/Vancouver-Nacht.JPG" alt="Lynn Canyon & Lynn Headwaters"></p>
<!--kg-card-end: markdown-->]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[University of British Columbia]]></title><description><![CDATA[<!--kg-card-begin: markdown--><p>Das Gute an &quot;Bed and Breakfast&quot;-Unterkünften ist definitiv der Teil hinter dem &quot;and&quot; - im Gegensatz zu den meisten Hotels ist hier Frühstück dabei und wird zumeist liebevoll live und frisch zubereitet. So auch hier und neben &quot;dem Üblichen&quot; wie Croissant, Toast, Cornflakes</p>]]></description><link>https://blog.felix-ebinger.de/2019/10/09/university-of-british-columbia/</link><guid isPermaLink="false">5da0176c401d7a4f752b9f12</guid><category><![CDATA[Kanada 2019]]></category><dc:creator><![CDATA[Felix Ebinger]]></dc:creator><pubDate>Wed, 09 Oct 2019 05:08:00 GMT</pubDate><media:content url="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/First-Man.JPG" medium="image"/><content:encoded><![CDATA[<!--kg-card-begin: markdown--><img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/First-Man.JPG" alt="University of British Columbia"><p>Das Gute an &quot;Bed and Breakfast&quot;-Unterkünften ist definitiv der Teil hinter dem &quot;and&quot; - im Gegensatz zu den meisten Hotels ist hier Frühstück dabei und wird zumeist liebevoll live und frisch zubereitet. So auch hier und neben &quot;dem Üblichen&quot; wie Croissant, Toast, Cornflakes und co können wir zwischen diversen Ei-Zubereitungen, Pan Cakes und French Toast wählen.</p>
<p>Zunächst ging es zum Gelände der University of British Columbia (UBC). Die Universität unterhält dort unter anderem das Museum für Anthropologie und einen botanischen Garten. Das Museum hat einen klaren Schwerpunkt auf den &quot;First Nations&quot; und deren Kultur - insbesondere derjenigen an der Westküste von British Columbia. Als &quot;First Nations&quot; werden die meisten indigenen Völker Kanadas bezeichnet. Dort haben wir zunächst die kunstvollen Ausstellungsstücke in Ruhe selbst betrachtet, insbesondere die je nach Volk unterschiedlichen Pfähle.<br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/FirstNations.JPG" alt="University of British Columbia"></p>
<p>Die First Nations waren Meister im Umgang mit Holz - insbesondere mit dem Holz des Riesen-Lebensbaums (Western Red Cedar). Mir hatten es ganz besonders die Bentwood-Boxes angetan. Das sind Holzkisten, deren vier Seitenwände aus einem Holzstück gefertigt sind, sodass es nur eine Stelle gibt, an der die Wände verbunden werden müssen. Diese Kisten waren wasserdicht, sodass sie auch z.B. zum Kochen verwendet werden konnten.</p>
<p>Danach schlossen wir uns einer Führung an, bei der wir noch viel darüber erfahren haben, wie es den First Nations erging, als die Europäer in Kanada ankamen. Auch wenn es in Anbetracht der US-amerikanischen Geschichte naheliegend ist, war es doch erschütternd zu erfahren, was die europäischen Siedler auch hier angerichtet haben, irgendwie war zumindest mir das nicht bewusst. Das Museum war so gut, dass wir plötzlich vier Stunden dort verbracht hatten - das war so eigentlich nicht geplant.</p>
<p>Da es mittlerweile aber schon früher Nachmittag war, hatten wir Hunger und machten uns auf die Suche nach einem Mittagessen. Dabei sind wir über ein von Studenten betriebenes veganes Café gestolpert und haben dort ein leckeres Mittagessen gefunden. Von dort marschierten wir weiter zum UBC Botanical Garden. Unbestrittenes Highlight dieses Besuchs war der &quot;Greenheart TreeWalk&quot;, ein hin- und her schaukelnder Höhenpfad, der auf etwa 20m Höhe durch die Bäume führt und so die Möglichkeit gibt zum einen die Pflanzen am Boden aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten und zum anderen einen Einblick in einen Teil des Waldes gibt, den man sonst nicht kennenlernen würde - wo sonst kann man kleine Farne, die auf den Bäumen wachsen, aus der Nähe betrachten?<br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/Baumpfad.JPG" alt="University of British Columbia"></p>
<p>Kurz bevor der Park schloss, haben wir uns wieder auf den Weg gemacht, dieses mal mit dem Bus in die Innenstadt. Der Bus war ziemlich lange unterwegs, sodass wir gerade so am Hafen ankamen, dass wir noch die Reste des Sonnenuntergangs sehen konnten. Da direkt am Hafen auch das Terminal für die Wasserflugzeuge ist, konnten wir die geparkten Flugzeuge gleich mitbewundern.<br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/Sonnenuntergang_Flugzeuge.JPG" alt="University of British Columbia"></p>
<p>Vom Hafen ging es in das nahegelegene Stadtviertel &quot;Gastown&quot;. Dort gibt es eine Dampfuhr, die mittels Dampf angetrieben wird und die zu jeder Viertelstunde pfeift. Genau genommen wird mit dem Dampf ein Mechanismus angetrieben, der dafür sorgt, dass die Uhr quasi immer aufgezogen ist.<br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/Dampfuhr.JPG" alt="University of British Columbia"></p>
<p>Zum Abendessen ging es in eine nahegelegene Brauerei und nach der Planung des nächsten Tages ging es ins Bett.</p>
<!--kg-card-end: markdown-->]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Ankunft in Kanada]]></title><description><![CDATA[<!--kg-card-begin: markdown--><p>Endlich ging es an Board und ab in den zweiten Stock - wir saßen in der 2. Reihe vorne in der 747-400. Dort gab es zunächst einen Begrüßungsdrink, bevor wir schließlich starteten.</p>
<p>In der Luft erwartete uns zunächst ein kleiner Snack, gefolgt von einem luxuriösen 5-Gänge-Mittagessen. Zuerst standen drei Vorspeisen</p>]]></description><link>https://blog.felix-ebinger.de/2019/10/08/ankunft-in-kanada/</link><guid isPermaLink="false">5d9ebff6401d7a4f752b9ea3</guid><category><![CDATA[Kanada 2019]]></category><dc:creator><![CDATA[Felix Ebinger]]></dc:creator><pubDate>Tue, 08 Oct 2019 05:21:00 GMT</pubDate><media:content url="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/BunteB-ume.JPG" medium="image"/><content:encoded><![CDATA[<!--kg-card-begin: markdown--><img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/BunteB-ume.JPG" alt="Ankunft in Kanada"><p>Endlich ging es an Board und ab in den zweiten Stock - wir saßen in der 2. Reihe vorne in der 747-400. Dort gab es zunächst einen Begrüßungsdrink, bevor wir schließlich starteten.</p>
<p>In der Luft erwartete uns zunächst ein kleiner Snack, gefolgt von einem luxuriösen 5-Gänge-Mittagessen. Zuerst standen drei Vorspeisen zur Auswahl. Während ich mich für das Räucherforellentartar mit Apfel-Rettich-Salat, Quinoa und Dillöl entschieden hatte, gab es bei Papa eingelegten Chicorée mit Orangensalat, Harissa-Frischkäse und Feigen. Nach einem kleinen Salat mit Macadamia-Dressing hatten wir drei Hauptspeisen zur Auswahl. Während es bei Papa Kabeljau mit Orangen-Koriandersud, Gemüsestreifen und bunten Reis gab, hatte ich die gebratene Perlhuhnbrust mit Geflügel-Ingwersauce, gegrilltem Gemüse und Polenta gewählt.</p>
<p>Danach gab es noch eine Käseplatte mit vier leckeren Käsesorten mit Dattel-Sesam-Honig-Chutney und Cracker. Zur Nachspeise gab es Mandelpudding mit Beerengrütze und Amarettinispeise und als kleine Aufmerksamkeit danach noch Schoko-Trüffel-Pralinen.</p>
<p>So gestärkt verging die Zeit wortwörtlich wie im Fluge bei Film, Schlaf und den ersten Teil des Blogbeitrags schreiben. Die meiste Zeit verbrachten wir über einer dichten Wolkenschicht, aber glücklicherweise sind die Wolken ausgerechnet über Grönland aufgerissen und wir hatten somit eine schöne Sicht.<br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/Gr-nland.JPG" alt="Ankunft in Kanada"></p>
<p>Kurz vor der Landung gab es dann nochmal Suppe bzw. Salat und einen Zwetschgen-Streuselkuchen mit Zimtsahne, sodass wir frisch gestärkt in Vancouver landeten. Obwohl wir fast 10 Stunden unterwegs waren, haben wir - dank der Zeitumstellung - nur eine Stunde im Flugzeug verbracht, sodass wir noch einen halben Nachmittag und einen ganzen Abend in Vancouver hatten.</p>
<p>Im Gegensatz zu einem gewissen südlichen Nachbarn ging es an der Security total schnell, sodass wir eine halbe Stunde nach Landung außerhalb des Sicherheitsbereichs waren - und dabei ging die meiste Zeit schon fürs Warten am Gepäckband drauf.</p>
<p>Mit der U-Bahn ging es dann in die Stadt und zu unserem Bed &amp; Breakfast. Die erste Erkenntnis dabei ist, wie konstruktiv man ein Nahverkehrsnetz betreiben kann: ein kontaktloses Einlass- bzw. Ticketing-System, wo man statt eines Tickets auch einfach seine Kreditkarte ranhalten kann und automatisch der korrekte Betrag abgebucht wird. Zudem sind die U-Bahnen alle führerlos.</p>
<p>Nachdem wir uns kurz frisch gemacht haben ging es los - wieder gen Süden, zum &quot;Queen Elizabeth Park&quot;. Bereits auf dem Weg dorthin konnten wir bereits in den Wohngebieten viele Bäume in den schönsten Herbstfarben bewundern. Die Häuser sind - ebenso wie in den USA - Holzhäuser, die meist individuell gestaltet sind, weshalb Wohngebiete hier in Nordamerika viel schöner sind als in Europa. Im Park gab es neben den schönen Bäumen liebevoll angelegte Gärten zu bewundern.<br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/Park.jpg" alt="Ankunft in Kanada"></p>
<p>Gleichzeitig ging es stetig bergauf - im Park befindet sich der höchste Punkt Vancouvers. Ganz oben steht ein Voliere mit den verschiedensten Vögeln - einer farbenprächtiger als der andere.<br>
<img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/V-gel.JPG" alt="Ankunft in Kanada"></p>
<p>Inzwischen war auch die Sonne hervorgekommen, sodass man im Licht der untergehenden Sonne noch den ein oder anderen Blick auf Vancouver erhaschen konnte. Nach einem Lachsburger zum Abendessen ging es dann kurz vor 10 ins Bett - der Tag war ja neun Stunden länger als sonst.</p>
<!--kg-card-end: markdown-->]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Auf nach Kanada]]></title><description><![CDATA[<!--kg-card-begin: markdown--><p>Obwohl wir seit Juni an dieser Reise rumplanen, war vor lauter Arbeit, Kurztrips und co gar keine Zeit für einen ersten Blogpost. Daher gibt es ihn dieses Mal erst vom Flughafen. Wir sitzen aktuell schon am Gate in Frankfurt, die Maschine steht schon am Gate und wir warten nur noch</p>]]></description><link>https://blog.felix-ebinger.de/2019/10/07/auf-nach-kanada/</link><guid isPermaLink="false">5d9b0999401d7a4f752b9e49</guid><category><![CDATA[Kanada 2019]]></category><dc:creator><![CDATA[Felix Ebinger]]></dc:creator><pubDate>Mon, 07 Oct 2019 10:13:05 GMT</pubDate><media:content url="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/DSC03674.JPG" medium="image"/><content:encoded><![CDATA[<!--kg-card-begin: markdown--><img src="https://blog.felix-ebinger.de/content/images/2019/10/DSC03674.JPG" alt="Auf nach Kanada"><p>Obwohl wir seit Juni an dieser Reise rumplanen, war vor lauter Arbeit, Kurztrips und co gar keine Zeit für einen ersten Blogpost. Daher gibt es ihn dieses Mal erst vom Flughafen. Wir sitzen aktuell schon am Gate in Frankfurt, die Maschine steht schon am Gate und wir warten nur noch aufs Boarding.</p>
<p>Wir sind in diesem Fall Papa und ich. Gemeinsam sind wir die nächsten knapp drei Wochen in Kanada unterwegs. Wir fliegen zunächst nach Vancouver an die Westküste Kanadas. Am Freitag geht dann das &quot;Herzstück&quot; unserer Reise los: die Fahrt mit &quot;The Canadian&quot; - dem Zug, der in über 90 Stunden über 4500km quer durch Kanada bis Toronto fährt. Nach etwa 21 Stunden Fahrtzeit werden wir die Fahrt in Jasper für eine Woche unterbrechen. Jasper liegt mitten in den Rocky Mountains - dort werden wir die beiden Nationalparks Jasper und Baffin erkunden. Danach fahren wir die verbleibenden drei Tage und drei Nächte mit dem Zug bis Toronto durch. Dort erkunden wir die Stadt noch ein wenig, bevor es dann wieder zurück nach Deutschland geht.</p>
<p>Der Zug ist mit Liegewagen, Speisewagen (mit Vollpension!) und Panoramawagen ausgestattet - einer schönen und spannenden Fahrt quer durch die kanadische Wildnis steht so nichts mehr im Wege!</p>
<!--kg-card-end: markdown-->]]></content:encoded></item></channel></rss>